12.08.2017 03:30 | Katja Sturm

Frankfurt Skyliners: Noch immer drei Lücken im Team

Frankfurt Seit Montag bringen sich die deutschen Spieler des Bundesligisten in Form, am Mittwoch stoßen die Amerikaner dazu.

Er gibt den Ton an: Gordon Herbert
Er gibt den Ton an: Gordon Herbert Bild: JOACHIM STORCH (Joachim Storch, Bad Hg.)

Die Basisarbeit läuft. Seit knapp einer Woche schinden sich die deutschen Spieler der Skyliners in einem Minicamp für die nächste Saison, und Cheftrainer Gordon Herbert ist mit ihrem Einsatz sehr zufrieden. Am Mittwoch, nach einem zweitägigen Gesundheitscheck, stoßen dann noch die beiden US-Amerikaner Quantez Robertson und Mike Morrison dazu. Shawn Huff weilt derweil noch eine Weile bei seinem finnischen Nationalteam.

Doch es klaffen noch mehr Lücken in den Reihen des Frankfurter Basketball-Bundesligisten, denn drei Ausländerpositionen sind noch nicht besetzt. Einen Combo Guard und einen Point Guard würden die Hessen gerne noch verpflichten, und je nach dem, wen sie von einem Engagement am Main überzeugen können, würde sich daraus das Profil des dritten Mannes ergeben.

„Es kann schnell gehen“, erklärt Herbert auf die Frage nach dem möglichen Zeitpunkt für eine weitere Verpflichtung. Aber es könne auch noch bis Anfang September dauern, bis die Mannschaft steht. Der Kanadier ist diese Situation gewöhnt, erlebt er sie doch nicht zum ersten Mal an seiner aktuellen Arbeitsstätte. Und nicht selten erwiesen sich Spätgekommene, wie etwa vor zwei Jahren Jordan Theodore, als Glücksgriff.

Andererseits sind die ersten beiden Wochen der Vorbereitung sehr wichtig für den weiteren Verlauf der Saison, werden in diesen doch die Grundlagen für die Systeme gelegt, mit denen man später Spiele gewinnen will. Doch aufgrund der Tatsache, dass die Skyliners mit ihrem begrenzten Budget manchen wechselwilligen Akteur nicht ganz so schnell überzeugen können und die Zeit für sich arbeiten lassen müssen, „muss man damit einfach umgehen können“.

Schwer zu ersetzen

Diejenigen zu ersetzen, die den Club nach der vergangenen Saison verlassen haben, wird ohnehin nicht leicht. Neben dem offensivstarken AJ English, der in die französische Pro A abgewandert ist, nennt Herbert da die beiden Deutschen Stefan Ilzhöfer und Max Merz. Während Letzterer seine Profikarriere beendet hat, zog es den gebürtigen Kirchheimer nach Trier. „Sie werden uns mehr fehlen, als viele Leute denken“, sagt Herbert. Denn die beiden hätten nicht nur in spielerischer Hinsicht „verstanden, was wir wollen“, sondern seien auch außergewöhnliche Persönlichkeiten. Zwar spricht Herbert Niklas Kiel entsprechende Eigenschaften zu. Aber der 19-Jährige sei nicht konstant genug, und man könne das von jungen Spielern auch nicht erwarten.

Überhaupt wird es entscheidend sein für das Abschneiden in der Ende September in Jena beginnenden Saison, wie sich die deutschen Talente im Zusammenspiel mit den ausländischen Führungsspielern präsentieren. Dabei plant Trainer Herbert erneut, vor allem auf die Defensive zu setzen. „Du kannst nicht in allem großartig sein“, betont der Coach. Doch in der Vergangenheit seien die Skyliners mit einer starken Verteidigung gut gefahren, und so soll es erst mal weitergehen.

Einen langfristigen Plan gibt es derweil noch nicht. Der soll erst öffentlich gemacht werden, wenn die Mannschaft steht. Spätestens also zum Saisonauftakt.

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