13.06.2017 11:22 |

Eintracht Frankfurt: Die Mannschaftsteile im Saisonrückblick: Licht und Schatten im Mittelfeld

Die lange Saison ist vorbei und die Spieler genießen ihren wohlverdienten Urlaub. Wir blicken auf die Saison zurück und schauen uns die einzelnen Mannschaftsteile an. Nun geht es an das Mittelfeld.

<b>Omar Mascarell (Mittelfeld)</b>
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<br/>Mit einer Zweikampfquote von 51 Prozent und 13 gelben Karten,  nimmt Omar Mascarell ganz klar die Rolle als Abräumer vor der Abwehr ein. Der Spanier ist aus der Zentrale der Eintracht nicht mehr wegzudenken, obwohl er auch durchaus immer wieder mit Defiziten im Spielaufbau auffällt.  Beim 1:2 Gegentreffer der Dortmunder am Wochenende sah er ebenfalls ziemlich unglücklich aus.

Das Mittelfeld zeigte teils starke Leistungen, teils ganz schwache Auftritte. In der Hinrunde legten die Mittelfeldspieler, wie das gesamte Team, los wie die Feuerwehr und spielten über ihren Möglichkeiten. Perfekt zurecht kam vor allem Neuzugang Omar Mascarell, der vom ersten Tag an eine Verstärkung in der Zentrale war. Neben ihm begann der erfahrene Japaner Makoto Hasebe, der mit seiner Ruhe und Spielübersicht großen Anteil an der überzeugenden Hinrunde des Teams hatte.

In der Rückrunde verletzten sich mehrere Spieler, aber besonders die Ausfälle der beiden zentralen defensiven Mittelfeldspieler konnte die Eintracht nicht verkraften. Hasebe, der auch als Innenverteidiger in einer Dreierkette gute Leistungen zeigte, zog sich eine schwere Verletzung beim Auswärtsspiel in München zu und fiel von da an die restliche Saison aus. Für Mascarell war das Pokal-Halbfinale bei Borussia Mönchengladbach das letzte Match der Spielzeit.

Den endgültigen Durchbruch bei der SGE schaffte Mijat Gacinovic. Der junge Serbe stand in 28 von 34 Bundesligaspielen auf dem Platz und wurde von Trainer Kovac sogar auf mehreren Positionen eingesetzt. Als Lohn für seine gute Saison verlängerte die Eintracht den Vertrag bis 2021. An ihm werden die Verantwortlichen und Fans noch viel Freude haben. Neben Gacinovic wurde auch Marco Fabian extrem wichtig für das Spiel der Eintracht. Der Mexikaner, technisch stark und mit einer guten Spielübersicht ausgestattet, war die beste Waffe in der Offensive. Er hatte Ideen, setzte die Stürmer gut ein und strahlte Spielfreude aus. Zum Ende der Spielzeit wurde er müde und konnte nicht mehr so überzeugen, wie zu Beginn der Saison und nach seiner Verletzung in der Rückrunde.

Als Sinnbild für die Formkurve der Mittelfeldspieler der SGE steht aber der junge Aymen Barkok. Aus dem Nichts gelang ihm in Bremen der sehenswerte Siegtreffer und auch in den Spielen danach zeigte er erstaunliche Leistungen. Besonders hervorzuheben ist dabei seine Stärke im Eins-gegen-Eins und seine Unbekümmertheit. Nach der Winterpause fiel er aber in eine Formkrise und konnte an seine Leistungen der Hinrunde nicht mehr anknüpfen. Für einen erst 18-Jährigen aber kein Beinbruch. Er wird in der neuen Saison wieder angreifen.

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Charly Körbel (61) ist mit 602 Einsätzen, alle im Trikot der Frankfurter Eintracht, Bundesliga-Rekordspieler. Inzwischen schon traditionell erklärt er vor jedem Heimspiel die aktuelle Lage aus seiner Sicht.
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