10.10.2017 09:42 |

Eintracht Frankfurt: Blick auf den Gegner: Respekt vor laufstarken Hannoveranern

Vor der Saison als Abstiegskandidat gehandelt, hat Hannover 96 einen starken Start hingelegt. Unser Blick auf den Gegner zeigt, worauf die Eintracht am Samstag (Anpfiff: 15.30 Uhr) zu achten hat.

Alter Bekannter: Ex-Eintracht-Spieler Pirmin Schwegler lenkt das Spiel der Hannoveraner.
Alter Bekannter: Ex-Eintracht-Spieler Pirmin Schwegler lenkt das Spiel der Hannoveraner. Bild: Gladys Chai von der Laage (imago sportfotodienst)

Mit Hannover 96 bekommt es die Eintracht am Samstag mit einem Team zu tun, das überraschend stark in die Bundesliga-Saison gestartet ist. Drei Siege und drei Unentschieden schlugen für den Aufsteiger zu Buche; erst am vergangenen Spieltag setzte es mit 1:2 bei Borussia Mönchengladbach die erste Niederlage. Starke zwölf Punkte aus sieben Ligapartien – das hätte dem Team von André Breitenreiter vor der Saison wohl nicht viele zugetraut. Im Gegenteil: Zusammen mit Augsburg tauchte das Team wohl am häufigsten auf den Expertenzetteln auf, wenn potenzielle Absteiger gehandelt wurden.

Bemerkenswert ist dabei vor allem die imposante Laufleistung der Niedersachsen: In den Partien  gegen Mainz, Schalke, Wolfsburg, den HSV, Köln und Gladbach - rannten die Roten zwischen zwei und fast fünf Kilometer mehr als die Kontrahenten. Lediglich beim Auswärtsspiel in Freiburg waren die Hausherren 0,32 Kilometer mehr unterwegs als die 96er. Doch nicht nur die Laufleistung ist rekordverdächtig - ein Hannoveraner hat gegen die Borussia tatsächlich eine neue Bestmarke aufgestellt: Ihlas Bebou erreichte mit einem Tempo von 35,25 Stundenkilometern einen neuen Sprintrekord in dieser Saison.

Trainer André Breitenreiter gilt als ausgesprochener Taktik-Fuchs. Er setzt auf viel Videomaterial, das seine Spieler frisch zubereitet zur Verfügung gestellt bekommen – abrufbar zu jeder Zeit. Sorgen bereiten ihm vor der Partie gegen Frankfurt allerdings sein Personalstand: Gleich mehrere 96-Spieler sind angeschlagen und drohen auszufallen.

Mit Top-Einkauf Jonathas (Oberschenkel) und den Langzeitverletzten Prib (Kreuzbandriss), Felipe, Sarenren-Bazee (beide Sehnenriss) und Bech (Meniskusriss) stehen dem Trainer weiterhin fünf Profis nicht zur Verfügung. Dazu sind die Nationalspieler Fossum, Anton, Benschop und Sané noch mit ihren Teams unterwegs, kehren erst Mitte der Woche nach Hannover zurück. Immerhin: Martin Harnik (Ferse) und Ex-Eintracht-Spieler Pirmin Schwegler (Knie) sind am Montag-Nachmittag wieder voll ins erste Training der Woche eingestiegen. Auch bei Miiko Albornoz (Muskelfaserriss) sieht es gut aus. mfo

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