11.08.2017 14:33 | dpa

Prozess um Schüsse in Frankfurt dauert bis Dezember

Frankfurt/Main

Mitarbeiter der Spurensicherung fotografiert Einschusslöcher in Fahrzeug.
Mitarbeiter der Spurensicherung fotografiert Einschusslöcher in Fahrzeug. Bild: A.Arnold/Archiv

Der Prozess gegen ein früheres Mitglied der Rockergruppe „Hells Angels” um Schüsse in der Frankfurter Innenstadt wird voraussichtlich bis Ende des Jahres dauern. Das Landgericht setzte am Freitag vorerst 13 neue Verhandlungstage bis Mitte Dezember fest. Vor allem die Vernehmung diverser Gutachter werde noch Zeit in Anspruch nehmen. Ursprünglich reichte die Terminliste des seit Mitte Mai laufenden Verfahrens bis zum 25. August.

Vor Gericht steht ein 56-Jähriger unter anderem wegen versuchten Mordes. Der Mann hatte laut Anklage am 5. Mai 2016 - Christi Himmelfahrt - mitten im Frankfurter Zentrum auf ein Auto geschossen und zwei Männer schwer verletzt. Hintergrund sollen Spannungen zwischen den Rockern gewesen sein.

Am Freitag beriefen sich mehrere Zeugen aus der Frankfurter Rockerszene auf ihr Recht, die Aussage zu verweigern, um sich nicht selbst einer Straftat bezichtigen zu müssen. Ein für den Nachmittag geladener Zeuge erschien überhaupt nicht und erhielt dafür ein Ordnungsgeld von 500 Euro.

(dpa)

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