27.09.2014 03:00 | Manfred Becht

Ländcheshalle: Jetzt macht’s Spaß

Wallau

Das sind ganz neue Töne aus dem Rathaus. Die Zusammenarbeit mit dem TV Wallau mache Spaß, erklärte Erster Stadtrat Wolfgang Exner im Ortsbeirat – nachdem man über Jahre den Eindruck haben konnte, die Kommunikation zwischen den beide Hauptbeteiligten beim Bau der neuen Ländcheshalle verlaufe eher schwierig. Zurzeit werde die Ausschreibung der Architektenleistungen vorbereitet, der Auftrag solle noch in diesem Jahr vergeben werden.

Einen weiteren Zeitplan gibt es für das Projekt noch nicht, zumindest keinen, der veröffentlicht worden wäre, und das macht die Wallauer schon nervös. Nicht zum ersten mal, diesmal von FWG-Ortsbeirat Oliver Vogt, wurde die Forderung erhoben, bereits mit dem Bau des neuen Kunstrasenplatzes zu beginnen. Ebenfalls nicht zum ersten mal machte Exner deutlich, warum das die Stadt nicht will. Das Sportplatzgelände werde beim Bau der neuen Halle für die Baustelleneinrichtung gebraucht – und es mache keinen Sinn, über einen neuen Kunstrasen schwere Baumaschinen fahren zu lassen.

Während über dieses Thema nicht abgestimmt wurde, beschloss der Ortsbeirat einmütig auf gemeinsamen Antrag von CDU und FWG hin, dass die Außenstelle in vollem Umfang auch nach dem altersbedingten Ausscheiden der Leiterin erhalten werden soll. CDU-Mann Herwart Goldbach zitierte den Eingemeindungsvertrag, nach dem ein solcher Schritt nur mit Zustimmung des Ortsbeirates möglich sei. Keine wirtschaftliche, sondern eine menschlich-soziale Entscheidung müsse in dem Punkt getroffen werden, so Goldbach, und Ortsbeirat Hans Joachim Wölfel erklärte, wenn es um die Finanzen gehe, solle der Magistrat erst an anderer Stelle sparen.

Beschlossen hat der Ortsbeirat noch, dass der Magistrat die Markierung zweier Zebrastreifen prüfen soll, einen über die Theodor-Heuss-Straße an der Einmündung der Wiesbadener Straße, den anderen in der Rheingauer Straße an der Verengung in der Nähe der Weiherstraße. In beiden Fällen wird dies mit der Notwendigkeit begründet, die Schulkinder besser zu schützen.

(bt)

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